Sachbearbeiter/in (w/m/d) im Bereich Cyberkriminalität bei der Kriminalpolizeidirektion, Kriminalinspektion 5 (SOLA-C-23)

Hier geht’s zur Ausschreibung.

Beim Polizeipräsidium Pforzheim ist am Dienstort Calw zum 01.04.2023 eine unbefristete Stelle als Sachbearbeiter/in (w/m/d) im Bereich Cyberkriminalität

bei der Kriminalpolizeidirektion, Kriminalinspektion 5 im gehobenen Polizeivollzugsdienst als Kriminalkommissar/-in bzw. Kriminaloberkommissar/-in des Landes Baden-Württemberg zu besetzen.

Die digitalisierte Welt ist eine der zentralen Herausforderungen der Kriminalitätsbekämpfung der kommenden Jahre. Für die wirksame Bekämpfung dieser Kriminalitätsform suchen wir zum 01.04.2023 qualifiziertes Fachpersonal für die Sonderlaufbahn des Cyberkriminalisten.

Nach Ihrer Einstellung nehmen Sie an einer polizeifachlichen Fortbildung bei der Kriminalpolizeidirektion Pforzheim und an der Hochschule für Polizei, Institut für Fortbildung, in Böblingen sowie weiteren Dienststellen teil.

 

  • DIE KRIMINALINSPEKTION 5 – Cyberkriminalität und Digitale Spuren

bearbeitet komplexe Fälle der Cyberkriminalität und befasst sich mit der Sicherung, Aufbereitung und Dekryptierung digitaler Spuren von IT-Systemen.

 

  • DAS AUFGABENGEBIET

ist abwechslungsreich und umfasst die forensische Datensicherung sowie die Bearbeitung komplexer Fälle der Cyberkriminalität, wie beispielsweise das Eindringen in informationstechnische Systeme, Denial of Service-Angriffe und das Verbreiten von Schadsoftware, insbesondere, wenn dabei banden- oder gewerbsmäßige Vorgehensweisen festgestellt werden. Regelmäßig erfordert die Bearbeitung dieser Fälle besonderes informationstechnisches Fachwissen sowie besondere technische Beweisführungsmethoden.

Änderungen des Aufgabenzuschnitts bleiben vorbehalten.

 

  • DAS ANFORDERUNGSPROFIL

 

Wir suchen für diese Stelle eine/n Bewerber/in (w/m/d) mit einem erfolgreich abgeschlossenen Hochschulstudium an einer Fachhochschule, Dualen Hochschule oder einer dementsprechenden Bildungseinrichtung oder Berufsakademie, in einem für die Bearbeitung von Delikten, die unter wesentlicher Nutzung der modernen Informations- und Kommunikationstechnik begangen werden, geeigneten Studien- oder Ausbildungsgang.

 

Für eine Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe im gehobenen Polizeivollzugsdienst wird zudem eine mindestens dreijährige entsprechende Berufstätigkeit vorausgesetzt.

 

Weiterhin sind von Vorteil

  • eine hohe Eigenständigkeit und ein in besonderem Maße analytisches Denkvermögen sowie eine äußerst akribische Arbeitsweise und Beharrlichkeit,
  • ausgeprägte soziale Kompetenzen zum situationsangemessenen Verhalten,
  • Überzeugungs- und Verhandlungsgeschick,
  • die Fähigkeit eigenverantwortlich erarbeitete Ergebnisse im Zeugenstand vor Gericht beweisfest darzulegen und überzeugend zu vertreten,
  • Teamfähigkeit und Verlässlichkeit bei der Durchführung von strafprozessualen Maßnahmen, wie Durchsuchungen, Beschlagnahmen, Festnahmen und Vernehmungen
  • Bereitschaft zur ständigen Fortbildung und zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse,
  • die Fahrerlaubnis der Klasse B oder 3.

 

  • UNSER ANGEBOT
  • Abwechslungsreiche Aufgabenwahrnehmung im polizeilichen Kontext,
  • eine sukzessive Einarbeitung in das Aufgabengebiet,
  • Aufgabenwahrnehmung in einem kompetenten Team, in welchem Teamarbeit gefördert wird,
  • Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • flexible Arbeitszeiten,
  • Zuschuss für den öffentlichen Nahverkehr (JobTicket BW),
  • Aufstiegsmöglichkeiten nach dem geltenden Laufbahnrecht,
  • freie Heilfürsorge.

 

  • WEITERE INFORMATIONEN

Der Dienstposten ist nach Besoldungsgruppe A9 – A11 (gD) der Landesbesoldungsordnung A des Landesbesoldungsgesetzes Baden-Württemberg (LBesO) bewertet.

 

Die Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe im gehobenen Polizeivollzugsdienst erfolgt im Eingangsamt A9. Vorbehaltlich der endgültigen Änderung des Gesetzes über die Anpassung von Dienst- und Versorgungsbezügen in Baden-Württemberg 2022 und zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften wird das Eingangsamt bis zum Einstellungsdatum auf A10 angehoben.

 

Die Altersgrenze für die Einstellung in das Beamtenverhältnis beträgt grundsätzlich 42 Jahre, unter bestimmten Voraussetzungen sind Ausnahmen möglich.

 

Soweit bei Ihnen die erforderlichen Voraussetzungen für eine Einstellung in die Laufbahn des gehobenen Dienstes der Cyberkriminalistinnen und Cyberkriminalisten noch nicht abschließend vorliegen, kann gem. § 16  Polizei-Laufbahnverordnung (LVOPol) eine Einstellung zunächst in einem Beschäftigtenverhältnis im öffentlichen Dienst nach dem TV-L erfolgen. Erst nach Absolvierung einer einjährigen laufbahnqualifizierenden Zusatzausbildung, die als ein auf die Polizei bezogenes, modular aufgebautes Trainee-Programm erfolgt, erfolgt eine Einstellung in ein Beamtenverhältnis auf Probe.

 

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es steht Ihnen frei, im Rahmen Ihrer Bewerbung auf eine eventuell vorliegende Schwerbehinderung oder Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen i. S. v. § 2 Abs. 2 und 3 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) hinzuweisen, wenn diese Eigenschaft im Bewerbungsverfahren besondere Berücksichtigung finden soll.

Im Interesse der Chancengleichheit i. S. d. Gesetzes zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst Baden-Württemberg werden Frauen ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen wir durch flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.

Die Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten nach Artikel 13 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erhalten Sie auf dem beigefügten Informationsblatt.

 

  • SIE SIND INTERESSIERT?

Bitte bewerben Sie sich bis 27.11.2022 unter Angabe der Kennziffer SOLA-C-23 auschließlich über unser Online-Bewerberportal.

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